Weißt du, wo die Puppen tanzen?

Theater Salz+Pfeffer

Im Theater Salz+Pfeffer stehen Figuren als Hauptdarsteller*innen auf der Bühne. Im Herzen Nürnbergs bietet das Theaterhaus Figurentheater für Erwachsene im Abendprogramm sowie am Vor- und Nachmittag Puppentheater für Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren. Mit unserem Spielplan aus Zeitgenössischem, Uraufführungen und bekannten Klassikern laden wir Sie und Euch dazu ein, sich vom Figurentheater in seiner ganzen Magie und Vielschichtigkeit begeistern zu lassen.

Unsere Puppen erschaffen sich auf der Bühne ihre eigene Welt. Das wollen wir auch und schützen unseren Planeten, indem wir nachhaltig leben und uns in unserem Arbeiten dem Gemeinwohl verpflichten.

Herzlich willkommen im „Salz+Pfeffer“-Universum – und viel Spaß beim Entdecken!

Figurentheater für Erwachsene

Aktuell im Programm

Molière:
Der eingebildete Kranke

Argan ist ein wohlhabender Kaufmann und sterbenskrank – wenn es nach ihm geht. Der Hypochonder unterzieht sich allerlei teurer aber unnötiger Kuren, so dass seine geldgierige Frau um ihr Erbe fürchtet. Um die medizinische Versorgung dauerhaft und kostengünstig zu gewährleisten, soll Töchterchen Angélique einen vertrottelten Jung-Arzt heiraten. Was kümmert es den Vater, dass Angélique und der vergeistigte Cleánte unsterblich ineinander verliebt sind? Zum Glück gibt es noch die schlaue Haushälterin Toinette, die dafür sorgt, dass am Ende jeder die Medizin bekommt, die er verdient.

Ein Stück, wie für das Figurentheater gemacht, in dem der (Un-)Tod selbst eine amüsante Hauptrolle übernimmt.

Puppentheater für Kinder

Aktuell im Programm

Die Bienenkönigin oder das steinerne Schloss

9 Jahre ± 2

Ein „wildes, wüstes Leben“ führen die beiden Königssöhne im Grimmschen Märchen „Die Bienenkönigin“. Fernab vom heimischen Königreich und dem elterlichen Blick entzogen, streifen sie verwegen durch die Lande und tun, worauf immer sie gerade Lust haben. Eine Ameisenkolonie, eine Entenfamilie und ein Bienenvolk hätten hierbei schnell das Nachsehen, gäbe es da nicht noch den dritten Bruder. Der ist weder waghalsig noch großmäulig, sondern sanftmütig und nachdenklich – und stellt sich seinen Brüdern in den Weg, als die den Tieren zu Leibe rücken wollen. Aber weil das Leben von Königssöhnen nicht aus hedonistischem Umherstreifen allein bestehen kann, müssen bald Prüfungen bestanden und Prinzessinnen befreit werden. Doch mit Muskelkraft und Scharfsinn allein lassen sich die Aufgaben nicht lösen. Was braucht es, um als wahrer Held vom Feld zu ziehen?

Wenn sich schon die Gebrüder Grimm um das Miteinander von Mensch und Natur sorgen mussten, wäre es für uns dann nicht längst Zeit, schreiend im Kreis zu laufen? Oder kann es auch ohne Schreien gehen? Welche Qualitäten muss der Held von heute haben?