Krimiabend mit Agatha Christie: Die Mausefalle


Im Radio hören die beiden älteren englischen Ladies Margaret und Rosemarie von einem mysteriösen Mordfall: Eine Frau wurde umgebracht, bei der Leiche der Hinweis gefunden, dass der nächste Mord in Monkswell Manor stattfinden wird. In der neueröffneten Pension treffen gerade die ersten, vielleicht etwas eigenartigen, Gäste ein. Als die Gruppe erfährt, dass sich unter ihnen ein Mörder befindet und noch dazu ein Schneesturm das einsame Haus völlig von der Umwelt abschneidet, spitzt sich die Lage dramatisch zu.

Im heimischen Wohnzimmer nehmen Margarete und Rosemarie die Spur auf und beginnen, den Fall mit spielerischem Vergnügen zu klären – Miss Marple hätte ihre wahre Freude daran!

Die Schmidts hat es gereizt unter der Regie von Eva Kaufmann, die Vorlage als Figurentheater zu inszenieren und mit den spezifischen Eigenheiten des Genres zu versehen wie etwa das Ineinanderübergehen verschiedener Handlungs- und Spielebenen. So entstehen ununterbrochen überraschende Wechsel zwischen dem Krimi selbst und der Welt der zwei betagten Detektivinnen. In dem Stück wird immer wieder ein Schrecken erzeugt, der im nächsten Moment humorvoll gebrochen wird. Das geschieht sowohl über das Zusammenwirken von Schau- und Puppenspiel, in dem die Konflikte zwischen den Figuren deutlich werden, als auch durch eindrucksvolle Bilder, die starke morbide Züge tragen.

Die Geschichte wird in deutscher Sprache gespielt, während sich die beiden Ladies auf Englisch verständigen. Jeder, der schon einmal ein bisschen Englisch gelernt hat, kann den beiden Damen problemlos folgen.


TEAM

Spiel: Paul Schmidt, Wally Schmidt | Regie: Eva Kaufmann | Puppen: Ralf Wagner / Uschi Faltenbacher | Kostüme: Stella My | Rechte: VVB, Norderstedt

Premiere am 31. Dezember 2009

Dauer: ca. 70 Minuten, keine Pause


TERMINE

Bitte beim Theater erfragen.


PRESSESTIMMEN

„Mit anarchischer Lust und Situationskomik wechseln und durchkreuzen die beiden die Spielebenen und manövrieren sich so leichthändig durch die komplexe Krimi-Story.“

Nürnberger Nachrichten

„Hauptattraktion des Abends bleiben die herrlich schrulligen und frei erfundenen Nürnberger Witwen von Paul und Wally Schmidt: In Oxford-Englisch fallen sie aus ihren Puppen-Rollen, streiten und vertragen sich, mischen sich ironisch in die Handlung ein. Wunderbar, wie sie als Engel verkleidet die ermordete Richterin in Cellophan einschweißen – mottensicher bis zur nächsten Vorstellung.“

Abendzeitung


TRAILER

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