Frankenstein ...

frei nach Mary Shelley / in einer Fassung von Annalena Maas und Valentina Scharrer


Euphorisch erschafft der ehrgeizige Student Viktor Frankenstein aus totem Material neues Leben. Ohne mögliche Folgen zu bedenken, entsteht im Wahn ein ekelerregendes Monster. Von seinem Schöpfer alleine gelassen, sucht dieses nach seinem Platz in der Welt und beschreitet einen einsamen Weg, der es immer wieder zurück zu Frankenstein führt – dem Schöpfer, der kein Vater für die Kreatur sein kann.

Was erträumen wir uns? Haben unsere Träume in der Wirklichkeit Bestand? Wohin führt übertriebener Ehrgeiz? Was lässt uns zu Monstern werden? All diese Fragen wirft Mary Shelleys Bestseller „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ von 1818 auf. In einer eigenen Fassung erzählt das Theater Salz+Pfeffer die Geschichte von Viktor Frankenstein und beweist unter der Regie von Annalena Maas, dass der Roman auch 200 Jahre nach seinem Erscheinen nichts an seiner Aktualität eingebüßt hat. Der emotionale Kern von Shelleys wortgewaltigem Werk wird dabei durch die Komposition von Julian Habryka auf der Bühne in das Hier und Jetzt übertragen: Live-Cello und elektronisch erzeugte Musik schaffen es in Kombination mit dem unverwechselbaren Spiel des Theaters Salz+Pfeffer, die einzigartige Atmosphäre von Shelleys Welterfolg unmittelbar erlebbar zu machen.


TEAM

Spiel: Paul Schmidt, Wally Schmidt | Cello: Nico Nesyba | Regie: Annalena Maas, München | Figurenbau: Peter Lutz, München | Komposition: Julian Habryka | Bühne: Lucas Groß | Video/Kostüme: Florian Schaumberger | Dramaturgie: Valentina Scharrer | Beratung: Tristan Vogt | Gymnasialklassen-Coaching: Verena Sciesielski | Lichtdesign: Nodari Tschabaschwili

In Kooperation mit dem Studiengang Regie der Bayerischen Theaterakademie August Everding München


PRESSESTIMMEN

„Eine Geschichte, deren Inhalt hinlänglich bekannt ist, deren Botschaft tausendmal transportiert, deren Parabel tausendmal interpretiert wurde – kann die noch unterhalten, kann die überraschen, den Zuschauer packen, fesseln? Das Nürnberger Theater Salz+Pfeffer zeigt: klar kann sie! Man muss ihr nur neues Leben einhauchen. Und wer könnte das besser als Puppenspieler!“

Fidena – Das Portal

„Regisseurin Annalena Maas akzentuiert die Melancholie statt des Gruselns, das Martyrium des Monsters statt den Wahnsinn des Wissenschaftlers.“

Nürnberger Nachrichten

„Viel Beifall für eine gelungene Aufführung“

Nürnberger Zeitung

TRAILER

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