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Ab Juni 2016


FRANKENSTEIN


Nach Mary Shelley

In einer Fassung von Annalena Maas und Valentina Scharrer


Der Schweizer Student Viktor Frankenstein erschafft eine ekelerregende Kreatur. Zunächst verdrängt er jeden Gedanken an seine Erfindung, dann erfährt er vom Mord an seinem Bruder. Frankenstein glaubt, dass das Monster dafür verantwortlich ist. Dieses hat zwischenzeitlich Sprechen gelernt sowie menschliche Züge entwickelt. Außerdem hat es einen Wunsch: eine ebenso hässliche Gefährtin, um Zuneigung und Liebe zu erfahren. Frankenstein willigt ein, nochmals künstliches Leben herzustellen, bekommt aber Zweifel und zerstört sein unvollendetes Werk. Das Monster schwört Rache ungeahnter Grausamkeit zu nehmen ...


Wohin führt übertriebener Ehrgeiz? Ist der Erfinder oder sind wir für eine Erfindung verantwortlich? Wann werden wir zum Mörder? All das sind Fragen, die Mary Shelleys Bestseller „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ (erscheint erstmals 1818) aufwirft. Puppenbauer*innen fertigen mit ihrer Kunst neue „Menschen“, die dann durch den/die Puppenspieler*in zum Leben erwachen und im besten Falle auf der Bühne als scheinbar eigenständige Wesen agieren. Wenn sich also nicht ein Figurentheater des Themas annimmt, wer dann?



Regie: Annalena Maas, München

Spiel: Wally Schmidt, Paul Schmidt

Puppenbau: Peter Lutz, München

Video / Kostüme: Florian Schaumberger

Bühne: Lucas Groß

Komposition: Julian Habryka

Cello: Nico Nesyba

Dramaturgie: Valentina Scharrer


Premiere: 24. Juni 2016